Zeit: Dezember 2016 – April 2018

Die Mercedes-Benz E-Klasse der Baureihe W211 als AMG war schon immer eines meiner Traumwagen. Als ein Bekannter sich von seiner E63 Limousine trennen wollte, konnte ich beim ausgezeichneten Klang des verbauten 6,2 Liter V8-Saugers (M156-Triebwerk) nicht lange zögern …

Worauf man bei einer M156-Besichtigung achten sollte: Zylinderkopfschrauben und Nockenwellenversteller. Diese waren glücklicherweise zum Kauf und während der gesamten Haltedauer problemlos.

Fotos vom Winter 2016/17

Kaufzustand, jedoch bereits mit neu erworbenen Winterrädern (Felgen: Keskin KT16, Palladium Front Polish, 18 Zoll) und frischem Service inkl. neuer Bremsanlage. Die Felgen passen super zum Design des W211, auch, wenn sie eigentlich optisch an die W212-AMG-Felge angelehnt sind. Sie ließen sich ohne Spurplatten montieren und passen problemlos über die große AMG-Bremsanlage.

Sommersaison 2017

Sommerräder: 19 Zoll AMG-Alufelgen mit Michelin Pilot Sport 4 S Bereifung.

Fotos vom Winter 2017/2018

Verkauf

Über die gesamte Haltedauer hat mir dieser AMG sehr viel Spaß bereitet!  Gestört hat mich lediglich, dass der Wagen zu viel „AMG“ und zu wenig „E-Klasse“ ist. Zwar liegt das Auto auch bei sehr hohen Geschwindigkeiten sicher auf der Straße und lässt sich auf der Landstraße vorhersehbar um Kurven jagen, jedoch muss man dafür beim Alltagskomfort deutliche Abstriche machen: Der Wagen ist, trotz Airmatic-Luftfederung, auch im Komfortmodus sehr hart und gibt viele Straßenunebenheiten – welche wir in Deutschland nunmal in großen Mengen vorfinden – unangenehm stark an den Innenraum weiter. Hier hätte man den Wagen, auch, wenn der Grenzbereich dann etwas früher endet, „E-Klassiger“, komfortabler, auslegen können. Denn: Der Anteil der Alltagsnutzung ist, nicht nur bei mir, bei einem Allround-Talent wie der AMG-E-Klasse relativ hoch.

Nach etwas über einem Jahr Haltedauer habe ich meinen E63 in Zahlung gegeben und mir einen Mercedes CL 500 (C216) zugelegt.