Zeit: seit Dezember 2019

Nachdem ich mit meinem BMW 5er einen Motorschaden hatte, welcher sich nicht wirtschaftlich sinnvoll instandsetzen ließ, musste zeitnah ein Ersatzauto her. 

Bei der Suche nach dem „Neuen“ ist mir dieser Audi A6 4F 3.0 TDI Avant (das gleiche Modell, wie ich es in 2015/2016 schon mal hatte) untergekommen. Preis, Zustand und Ausstattung entsprachen meinen Vorstellungen – also fahre ich nun wieder einen Audi im Alltag. 

Erhaltungszustand

Der technische Erhaltungszustand ist für das Alter und die Laufleistung sehr gut – der Wagen ist durchgehend servicegepflegt, zum Großteil direkt in der Audi-Vertragswerkstatt. 

Optisch ist das Auto nicht perfekt. Zwar ist die Kombination von Außen- und Innenfarbe genial (de gustibus non est disputandum), jedoch leidet die Optik einiger Karosserieteile unter Kratzern oder Klarlackablösungen. 

Modifikationen und Nachrüstungen

Unmittelbar nach dem Kauf habe ich, wie bereits bei meinem ersten A6, das DENSION Gateway 500 nachgerüstet, um Musik über AUX und vom USB-Stick abspielen zu können. Ein Kommentar zum Einbau findet sich auf der Seite meines ersten A6

Das Interface funktioniert sehr zuverlässig, die Klangqualität ist sowohl über AUX, als auch über USB, perfekt.

Zuverlässigkeit

Mitte Februar 2020 hatte ich bereits die erste Panne mit dem Auto: Der Keilriemen ist gerissen. Ich gehe (gemäß der mir vorliegenden Fahrzeughistorie) davon aus, dass es nach 13 Jahren und über 300.000 km noch der erste Riemen war – wenn der neue genauso lang hält, bin ich mehr als zufrieden. 

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Nils Rödel (@roedel_volvo) am

Stand Juni 2020

Seit der Panne im Februar läuft der Audi zuverlässig und problemlos, spult entspannt aber zügig jede Woche hunderte Autobahnkilometer ab. Zwischenzeitlich habe ich ihn über VCDS etwa 20mm tiefer gelegt (AAS – Luftfahrwerk macht’s möglich), was positiv zur Optik im „Dynamic“-Fahrwerksmodus beiträgt. Am Fahrverhalten konnte ich keinen großen Unterschied feststellen, wenngleich der A6 nun im „Dynamic“-Modus noch etwas straffer wirkt als vorher.

 

Stand Juli 2021

Vom Sommer 2020 bis Sommer 2021 lief der A6 weitestgehend problemlos und immer zuverlässig. In diesem Zeitraum habe ich mit dem Auto etwa 30.000 km zurückgelegt. 

Es gab jedoch ein paar größere Wartungen und Reparaturen, die ich erwähnen möchte: Noch im Sommer 2020 wurde der Dieselpartikelfilter gereinigt (war wahrscheinlich nach ca. 340.000 km noch der erste), die Buchsen vom Aggregateträger getauscht (angekündigt durch Geräusche beim Überfahren von Unebenheiten und beim Anfahren), sowie Bremsscheiben und -beläge an der Hinterachse ersetzt. 

Weiterhin waren im Frühjahr 2021 zur Hauptuntersuchung die vorderen, oberen Querlenker fällig, welche sich bereits in den Wintermonaten zuvor leise „angekündigt“ haben. Der Ausbau war, hauptsächlich durch die (wie immer bei dieser Vorderachskonstruktion) festgegammelte Schraube im Achsschenkel, sehr aufwendig – die Werkstatt hat für den Tausch etwa 10 Stunden benötigt. 

Zusammenfassend war dies zwar ein verhältnismäßig teures Jahr mit dem A6, jedoch im Verhältnis zur Jahres- und Gesamtfahrleistung noch absolut im Rahmen – nach 13 Jahren und 370.000 km muss man einfach hier und da öfters „Hand anlegen“, als bei einem Jahreswagen.